Changes: Die Uptown-CD mit kontemporären Big Band Kompositionen. Radio Bern RaBe: «Wer denkt, Big Band Sound sei purer Historismus, wird mit dieser Scheibe kuriert.»
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Konzertagenda

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Freitag, 9. Dezember. 2016, 20.30 Uhr, BeJazz Club Vidmarhallen, Bern‑Liebefeld

Bruno Spoerri

Bruno Spoerri
Bruno Spoerri
Uptown goes downtown 161: Der Saxophonist und Arrangeur Bruno Spoerri überblickt einen Grossteil der Schweizer Jazzgeschichte, er war und ist mittendrin und der Zeit voraus, Jazzpionier und in der Avantgarde der elektronischen Musik, mehrfach ausgezeichnet. Bruno bringt seine Musik mit und wird mit der Uptown Big Band den BeJazz Club mit seinen Sounds und Soli füllen.

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Freitag, 27. Januar 2017, 20.30 Uhr, BeJazz Club Vidmarhallen, Bern‑Liebefeld

VSOP – Veterans' Selection of Old Pearls


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Uptown goes downtown 162:
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Samstag, 28. Februar 2017, 22.00 Uhr, Aula Progr Bern

BEswingt – Lindy-Hop Tanznacht


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Freitag, 10. März 2017, 20.30 Uhr, BeJazz Club Vidmarhallen, Bern‑Liebefeld

Young Talents – Solisten der Hochschulen BE & LU


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Uptown goes downtown 163:
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Freitag, 7. April 2017, 20.30 Uhr, BeJazz Club Vidmarhallen, Bern‑Liebefeld

Peter Schärli (tp)


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Uptown goes downtown 164:
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Freitag, 12. Mai 2017, 20.30 Uhr, BeJazz Club Vidmarhallen, Bern‑Liebefeld

007 – The Music of James Bond


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Uptown goes downtown 165:
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Freitag, 9. Juni 2017, 20.30 Uhr, BeJazz Club Vidmarhallen, Bern‑Liebefeld

A Date with Sandy Patton


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Uptown goes downtown 166:
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Archiv
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Samstag, 29. Oktober 2016, 19.30, Schlosskirche Interlaken
Sonntag, 30. Oktober, 17.00 Stadtkirche Thun

Duke Ellington's Sacred Concerts

Cäcielienchor Thun. Foto Markus Hubacher.
Cäcielienchor Thun. Foto Markus Hubacher.
Ellington nannte diese Konzerte "the most important thing I have ever done". Ein Kritiker sagte erfreut, Ellington habe den Cotton Club in die Kirche gebracht. Wir führen Stücke aus den Sacred Concerts zusammen mit dem Cäcilicenchor Thun auf. Konzertkritik
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Freitag, 20. Mai. 2016, 20.30 Uhr, BeJazz Club Vidmarhallen, Bern‑Liebefeld

Ellington's Far East Suite – Leitung: Ruedi Wettstein

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Uptown goes downtown 160: Ruedi Wettstein, der Baritonsaxophonist der Uptown Big Band, bringt sein Lieblingswerk mit und lädt seinen Lieblingsdirigenten ein: Special Guest John Aram
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Geboren in Nottingham, studierte an der Royal Academy of Music in London, Orchestermusiker im Vereinigten Königreich, Studiomusiker für Radio, Fernsehen und Kino, Arrangeur von Sir Phil Collins.

dirigiert die grammygekrönte Far East Suite von Duke Ellington. Ellington schrieb das Werk in den Sechzigerjahren schrittweise und führte zuerst einzelne Stücke daraus auf. Musikalisch beschreibt die Suite häufiger den Nahen Osten, die Wiege unserer Kultur und ewiges Krisengebiet.

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Ein selten gehörtes Juwel: Die Uptown Big Band führte zum Abschluss ihrer Saison Duke Ellingtons «Far East Suite» im Bejazz-Club in den Vidmarhallen auf. Georg Modestin, der Bund, 23. Mai 2016
Ein selten gehörtes Juwel: Die Uptown Big Band führte zum Abschluss ihrer Saison Duke Ellingtons «Far East Suite» im Bejazz-Club in den Vidmarhallen auf. Georg Modestin, der Bund, 23. Mai 2016; ...
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In den Zeiten des Kalten Krieges gehörte auch der Jazz zu den Mitteln der amerikanischen Aussenpolitik. Zahlreiche Grössen dieser Musik wurden im Auftrag des State Department auf Tourneen geschickt, um das Bild der Vereinigten Staaten in der Welt aufzupolieren. Unvergessen ist in diesem Zusammenhang Benny Goodmans Reise in die Höhle des russischen Löwen, in deren Verlauf er im Sommer 1962 – die Kubakrise braute sich gerade zusammen – dreissig Konzerte in der Sowjetunion gab, vor geschätzten 180'000 Zuhörern notabene. Louis Armstrong seinerseits wurde 1965 in Ostberlin bejubelt. Dazwischen, 1963, tourte das Duke Ellington Orchestra ausgedehnt durch den Nahen und Fernen Osten.

Die auf dieser Konzertreise aufgenommenen Eindrücke verarbeitete der Duke in Zusammenarbeit mit seinem Alter Ego Billy Strayhorn im Nachschlag zur «Far East Suite», die im Dezember 1966 aufgenommen wurde. Im Gegensatz zu Ellingtons Einzelnummern werden seine grossen Werke, mit denen er sich als respektabler Komponist etablieren wollte, nur selten wieder aufgegriffen; aus der «Far East Suite» ist nur gerade «Isfahan» zum Jazzstandard geworden. Dies ist schade, wie die Aufführung der besagten Suite durch die Berner Uptown Big Band zeigt, bei der das ganze Opus für sich einzunehmen vermochte. Überhaupt ist der Duke bei dieser Band in guten Händen, hat sie doch Ende 2013 mit den Sacred Concerts bereits eine andere Rarität aus dem Ellington-Repertoire zu neuem Leben erweckt.

Orientalische Motive

Die unter der Leitung ihres Gastdirigenten und Ellington-Spezialisten John Aram dargebotene «Far East Suite» ist wie andere Ellington-Suiten auch eine Abfolge einzelner Nummern, die sich auf einen programmatischen Rahmen beziehen. Im Fall der «Far East Suite» finden sich dabei ausgesprochen attraktive Stücke, die Ellington pur bieten, auch wenn sich die Komponisten Ellington und Strayhorn zu orientalisch anmutenden Motiven verführen liessen.

Es ist bekannt, dass sie die Musik den einzelnen Solisten in der Band auf den Leib geschrieben haben, was eine Wiederaufführung nicht einfach macht. Die Uptown Big Band stellt sich dieser Herausforderung mit Bravour, man denkt beim Hören sofort an einen Jimmy Hamilton, einen Johnny Hodges oder einen Harry Carney, die alle sehr lebendig wirken, und nicht wie aus der Vergangenheit beschworene Geister.

Nach der Pause ging die Ellington-Party unbeschwert weiter, mit «Rockin’ In Rhythm», «Jump For Joy» und «Ko-Ko» als swingenden Höhepunkten.



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älter

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